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| CULPRIT-SHOCK Studie definiert Leitlinien neu

Die Analyse der Ein-Jahres-Daten bestätigt: Die ‚Culprit lesion only’-Strategie hat signifikante Vorteile vor einer Mehrgefäß-Revaskularisation.

Die CULPRIT-SHOCK Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Thiele (Herzzentrum Leipzig) belegt, dass eine Therapie, bei der nur das für den Infarkt verantwortliche Gefäß behandelt wird, die Prognose für Patientinnen und Patienten deutlicher verbessert, als die bisher empfohlene Mehrgefäß-Revaskularisation. Aus den Daten, die 30 Tage sowie sechs Monate nach dem Eingriff erhoben wurden, zeichnete sich dieses Ergebnis schon ab.

Die Patientendaten nach einem Jahr bestätigten dies erneut. Damit sind die Ergebnisse der CULPRIT-SHOCK Studie nun in die europäischen STEMI-Leitlinien sowie in die Leitlinien zur Revaskularisation eingeflossen und wurden darüber hinaus im New England Journal of Medicine publiziert.

Mit über 700 Patienten und 83 Studienzentren in 11 Ländern war die CULPRIT-SHOCK Studie die bisher größte, randomisierte Studie zur Behandlung von Herzinfarktpatienten mit kardiogenem Schock. Sie wurde von der Europäischen Union mit sechs Millionen Euro gefördert. Die IHF GmbH hat das Datenmanagement und die statistische Auswertung betreut. Wir freuen uns über den Erfolg unserer gemeinsamen Arbeit.

 

 

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